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Sind Kampfhunde wirklich so gefährlich?

Kampfhunde – ein sehr umstrittenes Thema. Leider gibt es beim Thema Kampfhunde sehr viele Missverständnisse und falsche Informationen. Deshalb möchte ich mich in diesem Artikel etwas näher mit Kampfhunden auseinandersetzen.

Was sind Kampfhunde überhaupt? Sind Unfälle mit solchen Rassen vermeidbar? Sind Kampfhunde wirklich so aggressiv wie in den Medien dargestellt?

Leider hört und sieht man jedes Jahr viele Berichte über Beiß-Attacken von Rottweilern und anderen Kampfhunden im Fernsehen und im Radio. Und viele stellen sich die Frage ob man solche Hunde gefahrlos halten kann.

Meiner Meinung nach JA! Denn solche Unfälle sind in den meisten Fällen die Schuld der Halter. Wenn ich mir einen Kampfhund anschaffe, muss ich mir über die Eigenschaften solcher Rassen bewusst sein und mich vor allem mit deren Bedürfnissen auseinandersetzen.

Diese Rassen benötigen, wie alle anderen Hunde auch, eine konsequente Erziehung, regelmäßigen Auslauf und erfahrene Hundebesitzer. Sich einen Rottweiler zu kaufen, und darauf zu hoffen, dass sich alles von selbst regelt ist Unsinn.

Ich kenne leider solche Menschen, die der Meinung sind, einen Rottweiler darf man erst dann erziehen, wenn er den Besitzer stellt. Meiner Meinung nach hat man dann schon alles falsch gemacht was man falsch machen kann.

Ich kenne aber auch Leute die sich einen Rotweiler oder Pitbull angeschafft haben,   diese gut erzogen haben, und dadurch äußerst nette, freundliche „Kampfhunde“ herangezogen haben.

Zum Beispiel Pino, eine zweijährige Rottweilerhündin. Sehr freundlich zu Mensch und Tier, liebenswürdig, verschmust und ruhig. Die einzige Gefahr bei dieser Hündin ist, dass sie einen von oben bis unten vollsabbert.

Molosser, auch sogenannte Kampfhunde, sind ruhige, freundliche Hunde, wenn man sich mit ihnen abgibt und sie richtig erzieht. Sie sind nicht leicht aggressiv zu machen und ihren Besitzern treu ergeben.

Doch leider sind nicht alle Besitzer dieser Rassen so. Wenn man sich nur einen Kampfhund anschafft, um damit Minderwertigkeitskomplexe zu kaschieren, dann sind Probleme vorprogrammiert.

Wenn ich solche Typen schon höre mit ihrem „ich kann einen scharfen, gefährlichen Hund führen“, kommt mir das kotzen. Wenn diese Typen wirklich so toll wären, müsste ihr Hund ja gar nicht gefährlich sein.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Rottweiler, Pitbull oder einen anderen sogenannten Kampfhund anzuschaffen, dann halten Sie bitte Ausschau nach einem guten, vertrauenswürdigen Züchter.

Und vor Allem – befassen Sie sich schon vorher ausgiebig mit dieser Rasse. Wenn Sie die Eigenarten Ihres zukünftigen „Kampfhundes“ kennen, dessen Bedürfnisse, und bestimme Voraussetzungen, die SIE als Hundebesitzer erfüllen müssen, dann steht einer harmonischen Partnerschaft zwischen Mensch und Kampfhund nichts im Wege.

Nur so kann es funktionieren. Wichtig ist auch, dass Sie mit Ihrem Kampfhund regelmäßig in eine gute Hundeschule gehen. Denn dort lernt nicht nur Ihr Hunde eine Menge, sondern auch Sie.

Kein Hund wird als Kampfhund geboren. Sondern bestimmte Hunderassen werden zu sogenannten Kampfhunden gemacht. Und die Medien tun ihr Übriges um die Angst vor „Kampfhunden“ noch weiter zu schüren.

Man kann aus jedem Hund einen Kampfhund machen, aber so etwas machen nur dumme Menschen. Selbst Molosser werden nicht aggressiv geboren, sondern zu Kampfhunden gemacht.

Die Frage ist also nicht, wie gefährlich ist ein Kampfhund, sondern – wie gefährlich ist sein Besitzer?


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